Hilfe bei AD(H)S und anderen Lernproblemen

Beim Stöbern im Internet bin ich auf eine sehr interessante Seite gestoßen http://www.sozialtrainer.de/.

Diese Seite richtet sich an Eltern,Lehrer und an Erzieher die sich mit dem Thema beschäftigen und Informationen suchen.
Ich selbst finde die Seite ist sehr schön aufgebaut und Sie behandelt alle Fragen die es rund um das Thema Lernprobleme gibt.

 

Die Verschiedenheit der Köpfe von Enid Heynel

In ihrem Buch „Die Verschiedenheit der Köpfe“ beschreibt Enid Heynel mit den Worten der
Liebe, wie sie nur eine Mutter empfinden kann, den Weg ihres Sohnes Malik, der sich so
gar nicht in die Systeme von Erziehung und Bildung unserer Gesellschaft und ihrer festen
Strukturen pressen lassen will.
Es ist nicht nur die Geschichte eines Jungen, der sich abmüht den Herausforderungen von
Kindergarten, Schule und Gesellschaft gerecht zu werden und dabei immer wieder das
eigene und überwunden geglaubte Scheitern erleben muss.
Es ist auch die Geschichte von Beratern, Therapeuten und Pädagogen, die sich als
Fachleute wähnen, aber nur wähnen und die Geschichte eines Bildungssystems, das auf
individuelle Bedürfnisse und Engagement dem Einzelnen gegenüber schlicht nicht
vorbereitet ist.
Bereits auf den ersten Seiten lernt der Leser einen kleinen Jungen kennen, der mit sich
und der Welt, die ihn umgibt, im Ungleichgewicht lebt. Einen Jungen der anders zu sein
scheint als die anderen Kinder. Der andere Bedürfnisse hat aber auch andere Fähigkeiten,
Begabungen und Interessen. Er lernt aber auch Eltern kennen, die in liebevoller
Zuwendung versuchen, das Beste für ihren Sohn zu tun, ihn verstehen und fördern lernen
wollen. Aber eines wollen sie sicher nicht: Die Situation hinnehmen und die Zukunft ihres
Sohnes aufgeben. Continue reading »

Lernkarten – einfache Lernmethode

Lesen, lernen und verstehen!

Das Lernen mit Lernkarten ist eine effektive Lernmethode, um das Erlernte über einen längeren Zeitraum zu speichern.

Einige Vorteile:

  • Lerngeschwindigkeit selbst bestimmen
  • lückenlos lernen
  • überall und jederzeit lernbar
  • garantierter Lernerfolg
  • kann bei allen Schulfächern angewandt werden
  • Merkfähigkeit wird bei regelmäßiger Anwendung gesteigert

Anwendung:

Wir legen die Karten ab, deren Antwort wir wissen und wiederholen die Karten, dessen Antwort wir nicht wissen.
Dieser Vorgang sollte täglich wiederholt werden, damit das Erlernte im Langzeitgedächtnis gespeichert wird und auch bleibt.

Über diesen Link findet ihr Vorlagen für Karten, um diese am Computer zu erstellen und auszudrucken.

http://www.lernkartensystem.de/lernkarten-karteikarten-vorlagen/

Lernkarten      Lernkarten Wortschatz

Man kann also selbst Karten machen oder im Laden kaufen.
Eine Box brauch man nicht unbedingt,ist aber schon besser da hat man alles zusammen.
Anleitungen für eine Lernkarten-Box findet man im Internet oder man kauft eine, siehe Rote auf dem Bild.
Achtet aber bitte drauf das ihr die richtige Box zu den Karten kauft.
Ich selbst benutze A 7-Karten.

Wie ist der Schulalltag in einer LRS Klasse?

Genauso wie in einer ganz normalen Klasse 3 nur das es weniger Kinder(ca.15) sind und die Klasse 3 auf 2 Jahre lang gezogen wird.
Ansonsten haben Sie genau die gleichen Fächer Mathe, Sport, Sachkunde usw. nur Deutsch steht eben mehr auf dem Lehrplan als sonst.
Das erste Schuljahr fing so an:

Die Kinder lernen das Alphabet nochmal neu kennen nach der Methode Buchstaben kann man sehen und schreiben, wir hören und sprechen aber Laute.

Angefangen haben wir mit folgende Buchstaben
A – E – I – O – U
Das sind unsere Kapitäne (Selbstlaute).

Es folgten die Buchstaben
M – R – S – N – F – L
Das sind die Matrosen (Mitlaute).

2.Arbeiten mit dem Silbenteppich

– Kinder lernen parallel zum Laut die passende Gebärde (siehe PDF- Gebaerdensprache)
– Bilden von Reihen mit den gelernten Buchstaben,
z. B. MA – ME – Mi – Mo – MU (siehe PDF- Silbenteppich)
-dabei sollen die Kinder die Lautgebärde zeigen und dabei sprechen

Bitte achten Sie darauf dass zwischen Mitlaut und Selbstlaut keine Luft entsteht. (gute Voraussetzung für das Lesen von Texten)

3. Steigerung: Wörter zeigen und sprechen lassen

– Bitte beachten: Nicht vorarbeiten, sondern die Buchstaben verwenden die bereits in der Schule erarbeitet worden.
– Vorgehensweise:
• Das Kind will das Wort MELONE lesen.
Es zeigt und liest Silbe für Silbe mit den Handzeichen: ME – Lo – NE
• Achten Sie darauf dass die Kinder den ersten und zweiten Laut der Silbe zusammenschleifen. Es darf keine Pause entstehen.

4. Silbenarbeit

1. Es wird ein Wort gesagt, z. B. „Rosinenkuchen
2. Die Kinder sprechen das Wort und greifen die Silben.
Das geschieht folgendermaßen:
Mit der linken Hand werden die Silben gegriffen, mit der rechten
Hand gleichzeitig an den Fingern abgezählt.
(Gute Koordinationsübung)
3. Dann sprechen die Kinder noch einmal das Wort halblaut und zeichnen dabei breite ,,Silbenboote“
Siehe Beispiel: Ro-si-nen-ku-chen
Silbenboot so sehen die Silbenboote aus.

4. Zum Schluss kommt die Besatzung und die Kinder schreiben den
,,Kapitän“ (Selbstlaut) ins Boot, da dieser der wichtigste Mann im Boot ist.
Später wird die Schwierigkeit erhöht, indem die ganze Silbe eingeschrieben wird
5. Diktieren Sie nur lauttreue Wörter, also ohne rechtschreibliche Besonderheiten!

5. Mündliche Übungen zur Silbenarbeit

1. Sagen Sie dem Kind ein Wort, z. B. ,,Telefonbuch“ und fragen dann: ,,Wie heißt die dritte Silbe?“ oder „Wie heißt der Kapitän der vierten Silbe?
So kann das Kind üben, das Wort zu zerlegen und man kann diese Übung gut zwischendurch einschieben.

Nehmen sie Wörter aus dem Grundwortschatz Klasse 2
(siehe PDF Grundwortschatz_Kl.1-4)

Buchstaben wurden immer wiederholt bis sie saßen und dann erst folgten:
Kapitäne: AU – EI – EU
Matrosen: H – W – Z
Umlaute (Kapitäne):  Ä – Ö – Ü
Endungen: -en, -er, -el

6. Schreiben üben

1. Wörter ansagen, wiederholen lassen, silbenweises Sprechen oder Silbengreifen, dann erst schreiben
2. Wörter ansagen, Silbenboote malen, Kapitäne bzw. Silben einschreiben lassen
3. Abschreibübungen z.B. Wörter auf Kärtchen schreiben, nach folgenden Schritten abschreiben:
l. Wort lesen
2.Wort merken
3.Wort abdecken
4.Wort schreiben
5.Wort kontrollieren
4. mit Silbenteppich Wörter bilden, nur die vorhandenen Silben verwenden (bei falsch geschriebenen, aber vom Laut her richtig gebildeten Wörter loben, aber trotzdem auf richtige Schreibweise hinweisen
Bsp.: Fane statt Fahne

7. Lesen üben

Aussuchen von Lesestoffen gemeinsam mit dem Kind, entsprechend dem Lesestand. Achten Sie darauf, dass Sie ihr Kind nicht überfordern.
Bei der Buchauswahl einfach auf gewisse Sachen achten (siehe Bücher)dort habe ich es schon zusammen gefasst auf was man achten muss.
Arbeitsplatz: Gewöhnen sie Ihrem Kind einen festen Sitzplatz(auch für HA und fürs üben)an. Am besten sitzen Sie mit ihrem Kind über Eck.
So können Sie den Text mit einem Bleistift über der Zeile mitzeigen. Später bitte ein Lesezeichen oder ein Lineal unterlegen.
Es sollte ein ruhiger, gemütlicher Ort zum Lesen sein. Stellen Sie ein Glas Saft hin, damit der kleine Leser ab und zu seine Stimme ölen kann.
Leseübung: Suchen Sie gemeinsam mit dem Kind den Text aus. Lesen Sie gemeinsam mit ihrem Kind, immer abwechselnd (am Anfang). Gehen Sie im Gespräch noch einmal auf den Inhalt ein. Stellen Sie kleine Fragen, um zu erfahren, ob ihr Kind den Sinn des Textes verstanden hat.
Schauen Sie sich gemeinsam die Bilder an, sprechen sie darüber.
Lassen Sie den Text nie zweimal lesen und suchen Sie kein Buch aus, von dem das Kind vielleicht eine Kassette besitzt. Am Anfang müssen Sie unter Umständen auch die Zeile, die das Kind gelesen hat, noch einmal lesen, da das Kind seine Aufmerksamkeit und Konzentration zunächst auf die Lesetechnik richtet und manchmal darüber den Inhalt nicht
mitbekommt.

So das war der wichtigste Lernstoff für das erste LRS-Jahr (3/1).Aber auch der andere Stoffe wird so gelehrt wie in der normalen Klasse 3.
Ich werde auch das zweite LRS-Jahr beschreiben und Ihnen erzählen was in dem Unterricht gelehrt wird.

Verschiedene Ratgeber

Hallo,

Ratgeber zu dem Thema gibt es viele und ich will Ihnen nur eine kleine Auswahl zeigen.
Jedes Kind ist anders und jede Familie  muss für sich selbst den Weg finden wie es mit den Lernproblemen umgeht.
Ich kann nur sagen,seit ich diese Ratgeber gelesen habe kann ich mein Kind besser verstehen und weiß auch wie ich mit ihr umgehen muss wenn mal wieder nichts klappt.Auch das Familienleben hat sich dadurch wieder entspannt und man kann die Dinge viel besser angehen.

Hier meine Ratgeber:

Sie können sich diese Ratgeber gerne downloaden.