Feinmotorik bei Kindern verbessern

Damit Ihr Kind keine Schwierigkeiten in der Schule bekommt, ist es wichtig, die Feinmotorik schon im Kleinkindalter zu fördern. Neben Basteln und Malen gibt es noch eine ganze Reihe anderer Möglichkeiten, die Feinmotorik bei Kindern zu verbessern. Hier bekommen Sie ein paar Vorschläge für den Alltag.

 

Feinmotorik beim Basteln und Malen verbessern

Dies ist eine besonders gute Möglichkeit, wie Sie die Feinmotorik bei Kindern verbessern können, weil beim Umgang mit Stift, Pinsel und Schere das Zusammenspiel der Finger intensiv trainiert wird. Geben Sie dem Kind etwas zum Ausschneiden, wobei es das Schneiden entlang einer Linie üben kann. Beim Ausmalen sollte nicht über die Linien gezeichnet werden. Auch das Anspitzen der Stifte erfordert hohe Geschicklichkeit. Andere Bastelmöglichkeiten sind auch:

  • ein Ausmalbild mit bunten Papierschnipseln bekleben – wie ein Mosaik/KonfettibildSchnecke Ausmalbild
  • Arbeiten mit Fingerfarben – am besten auf der Rückseite einer alten Tapetenrolle. Dabei kann auch mit den Füßen gemalt werden.
  • Sammeln von Naturmaterial für Bastelarbeiten: Eicheln, Kastanien, Buchecker, Muscheln, kleine Steine.

Feinmotorik beim Spielen erwerben

Am einfachsten ist es, die Feinmotorik beim Spielen zu trainieren. Zum einen hat das Kind dabei am meisten Freude und zum anderen merkt es gar nicht, dass es sich um ein Training handelt. Folgende Spiele sind besonders gut geeignet:

 

  • Sticker in ein Album kleben
  • Handstricken
  • Schmuck basteln/Perlen oder Knöpfe auffädeln
  • Weben oder Flechten
  • Bügelperlen stecken
  • Mosaik basteln
  • Puzzlespiele
  • Metallbaukasten
  • Legosteine
  • Arbeiten mit Ton oder Knete
  • Murmelbahnen
  • Instrument spielen (Keyboard oder Flöte)

Wie lernt man mit der Silbenmethode

Die Silbe ist der elementare Baustein in der Struktur der deutschen Standardwörter. Kinder, die in der Lage sind, einzelne Silben spontan zu erfassen, können schon bald flüssig lesen und haben in der Regel auch keine Rechtschreibprobleme.

Ideal zur Stärkung des Silbenbewusstseins sind Übungen, bei denen die Silben im wahrsten Sinne des Wortes „begriffen“ werden. Zum Beispiel beim Silbenklatschen.

In der Koordination von Sprechen und Klatschen können die Kinder die Silben und den Wortrhythmus erleben.

Sprechen und Klatschen – Lernen aus Sicht der Neurowissenschaften

Starke Hirnaktivität bei gleichzeitiger Wiederholung sorgt für eine Verfestigung der Verknüpfungen im Gehirn. Die Folge: Das Gelernte wird dauerhaft aufgenommen.

Beim Silbenklatschen sind die Bereiche für das Gesicht und die Hände ausschlaggebend. Zusammengenommen stellen sie den überwiegenden Teil der Großhirnrinde dar. Alle Aktivitäten in diesem Bereich, also das Silben-Sprechen bei synchronem Klatschen, lösen eine größtmögliche Hirnaktivität im Cortex aus: das Großhirn ist für das Lernen optimal aktiv.

Klatschwörter

Das Kind soll das Silbieren von Wörtern als Basis für die richtige Schreibung erkennen und anwenden. Als Einstieg für das Silben-Training oder als kleine Übung zwischendurch wird das Sprechen von Wörtern mit Körperbewegungen koordiniert.

Das Kind spricht silbenweise ein Wort und klatscht oder geht dazu. Zum Beispiel bei dem Wort „Tomate“:

Silben

Zum Sprechen kann entweder nur geklatscht oder nur gegangen werden, es kann aber auch gleichzeitig zum Sprechen geklatscht und gegangen werden.

Wichtig ist nur, dass das Sprechen der Silben und die jeweilige Bewegung immer gleichzeitig erfolgt.

Motivation durch das Lieblingsklatschwort

Es ist hilfreich, wenn jedes Kind sich einmalig ein möglichst langes Wort aus seinem Interessengebiet aussucht. Dieses spricht es und klatscht oder geht dazu.

Ein pferdebegeistertes Mädchen wählt z.B. Pferdehalfterschnalle, ein fußballbegeisterter Junge das Wort Lederfußbälle.

Dieses Wort wird dann immer zu Beginn des Silben-Trainings geklatscht. Das schafft eine positive Grundstimmung und das Prinzip der Übung ist sofort klar.

Danach bekommen die Kinder weitere themenbezogene Klatschwörter. Sie sprechen die Silben und klatschen oder gehen gleichzeitig.

Hier noch was um dieses Thema nochmal anschaulich zu machen Wie lernt man lesen mit der Silbenmethode

 

100 Geschichten-Klassiker

100 Klassiker Geschichten

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War wieder mal in einem Buchladen stöbern und habe dieses schöne Buch voller bekannter Märchen gefunden.
Die Schrift ist auch für Leseanfänger geeignet und mit den schönen Bildern die drinnen sind kann man richtig abtauchen in die Welt der Märchen.
Es ist für jeden was dabei ob Hexen,Zauber,Feen oder Rotkäppchen und Wolf jeder kommt auf seine Kosten.

 

Die Verschiedenheit der Köpfe von Enid Heynel

In ihrem Buch „Die Verschiedenheit der Köpfe“ beschreibt Enid Heynel mit den Worten der
Liebe, wie sie nur eine Mutter empfinden kann, den Weg ihres Sohnes Malik, der sich so
gar nicht in die Systeme von Erziehung und Bildung unserer Gesellschaft und ihrer festen
Strukturen pressen lassen will.
Es ist nicht nur die Geschichte eines Jungen, der sich abmüht den Herausforderungen von
Kindergarten, Schule und Gesellschaft gerecht zu werden und dabei immer wieder das
eigene und überwunden geglaubte Scheitern erleben muss.
Es ist auch die Geschichte von Beratern, Therapeuten und Pädagogen, die sich als
Fachleute wähnen, aber nur wähnen und die Geschichte eines Bildungssystems, das auf
individuelle Bedürfnisse und Engagement dem Einzelnen gegenüber schlicht nicht
vorbereitet ist.
Bereits auf den ersten Seiten lernt der Leser einen kleinen Jungen kennen, der mit sich
und der Welt, die ihn umgibt, im Ungleichgewicht lebt. Einen Jungen der anders zu sein
scheint als die anderen Kinder. Der andere Bedürfnisse hat aber auch andere Fähigkeiten,
Begabungen und Interessen. Er lernt aber auch Eltern kennen, die in liebevoller
Zuwendung versuchen, das Beste für ihren Sohn zu tun, ihn verstehen und fördern lernen
wollen. Aber eines wollen sie sicher nicht: Die Situation hinnehmen und die Zukunft ihres
Sohnes aufgeben. Continue reading »

Lernkarten – einfache Lernmethode

Lesen, lernen und verstehen!

Das Lernen mit Lernkarten ist eine effektive Lernmethode, um das Erlernte über einen längeren Zeitraum zu speichern.

Einige Vorteile:

  • Lerngeschwindigkeit selbst bestimmen
  • lückenlos lernen
  • überall und jederzeit lernbar
  • garantierter Lernerfolg
  • kann bei allen Schulfächern angewandt werden
  • Merkfähigkeit wird bei regelmäßiger Anwendung gesteigert

Anwendung:

Wir legen die Karten ab, deren Antwort wir wissen und wiederholen die Karten, dessen Antwort wir nicht wissen.
Dieser Vorgang sollte täglich wiederholt werden, damit das Erlernte im Langzeitgedächtnis gespeichert wird und auch bleibt.

Über diesen Link findet ihr Vorlagen für Karten, um diese am Computer zu erstellen und auszudrucken.

http://www.lernkartensystem.de/lernkarten-karteikarten-vorlagen/

Lernkarten      Lernkarten Wortschatz

Man kann also selbst Karten machen oder im Laden kaufen.
Eine Box brauch man nicht unbedingt,ist aber schon besser da hat man alles zusammen.
Anleitungen für eine Lernkarten-Box findet man im Internet oder man kauft eine, siehe Rote auf dem Bild.
Achtet aber bitte drauf das ihr die richtige Box zu den Karten kauft.
Ich selbst benutze A 7-Karten.

Bücherreihe mit Silbentrennung

Es gibt viele Bücher für Kinder aber wenige mit Silbentrennung.Ich stell euch mal ein paar Bücher vor und wo ihr Sie finden könnt.

Leserabe mit Mildenberger Silbenmethode

Hier zwei Beispiele und noch mehr bekommt Ihr bei http://www.amazon.de oder direkt bei www.mildenberger-verlag.de

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Lesedetektive von Duden

Auf der Internetseite können sie Rätsel zu den Büchern lösen und vieles mehr,schauen Sie doch einfach mal rein und lassen Sie sich überraschen. http://www.lesedetektive.de/

Lesedetektive

Das sind nur ein paar Beispiele und grad der Mildenberg Verlag bietet sehr viel Bücher in dieser Reihe an.
Beim Kauf von Bücher achten Sie bitte auf meine Tipps die ich unter der Rubrik „Bücher“ gegeben hab.So kann nichts schief gehen und die Kinder werden Freude daran haben wenn Sie mit ihnen zusammen in die Welt der Bücher eintauchen.

Wie ist der Schulalltag in einer LRS Klasse?

Genauso wie in einer ganz normalen Klasse 3 nur das es weniger Kinder(ca.15) sind und die Klasse 3 auf 2 Jahre lang gezogen wird.
Ansonsten haben Sie genau die gleichen Fächer Mathe, Sport, Sachkunde usw. nur Deutsch steht eben mehr auf dem Lehrplan als sonst.
Das erste Schuljahr fing so an:

Die Kinder lernen das Alphabet nochmal neu kennen nach der Methode Buchstaben kann man sehen und schreiben, wir hören und sprechen aber Laute.

Angefangen haben wir mit folgende Buchstaben
A – E – I – O – U
Das sind unsere Kapitäne (Selbstlaute).

Es folgten die Buchstaben
M – R – S – N – F – L
Das sind die Matrosen (Mitlaute).

2.Arbeiten mit dem Silbenteppich

– Kinder lernen parallel zum Laut die passende Gebärde (siehe PDF- Gebaerdensprache)
– Bilden von Reihen mit den gelernten Buchstaben,
z. B. MA – ME – Mi – Mo – MU (siehe PDF- Silbenteppich)
-dabei sollen die Kinder die Lautgebärde zeigen und dabei sprechen

Bitte achten Sie darauf dass zwischen Mitlaut und Selbstlaut keine Luft entsteht. (gute Voraussetzung für das Lesen von Texten)

3. Steigerung: Wörter zeigen und sprechen lassen

– Bitte beachten: Nicht vorarbeiten, sondern die Buchstaben verwenden die bereits in der Schule erarbeitet worden.
– Vorgehensweise:
• Das Kind will das Wort MELONE lesen.
Es zeigt und liest Silbe für Silbe mit den Handzeichen: ME – Lo – NE
• Achten Sie darauf dass die Kinder den ersten und zweiten Laut der Silbe zusammenschleifen. Es darf keine Pause entstehen.

4. Silbenarbeit

1. Es wird ein Wort gesagt, z. B. „Rosinenkuchen
2. Die Kinder sprechen das Wort und greifen die Silben.
Das geschieht folgendermaßen:
Mit der linken Hand werden die Silben gegriffen, mit der rechten
Hand gleichzeitig an den Fingern abgezählt.
(Gute Koordinationsübung)
3. Dann sprechen die Kinder noch einmal das Wort halblaut und zeichnen dabei breite ,,Silbenboote“
Siehe Beispiel: Ro-si-nen-ku-chen
Silbenboot so sehen die Silbenboote aus.

4. Zum Schluss kommt die Besatzung und die Kinder schreiben den
,,Kapitän“ (Selbstlaut) ins Boot, da dieser der wichtigste Mann im Boot ist.
Später wird die Schwierigkeit erhöht, indem die ganze Silbe eingeschrieben wird
5. Diktieren Sie nur lauttreue Wörter, also ohne rechtschreibliche Besonderheiten!

5. Mündliche Übungen zur Silbenarbeit

1. Sagen Sie dem Kind ein Wort, z. B. ,,Telefonbuch“ und fragen dann: ,,Wie heißt die dritte Silbe?“ oder „Wie heißt der Kapitän der vierten Silbe?
So kann das Kind üben, das Wort zu zerlegen und man kann diese Übung gut zwischendurch einschieben.

Nehmen sie Wörter aus dem Grundwortschatz Klasse 2
(siehe PDF Grundwortschatz_Kl.1-4)

Buchstaben wurden immer wiederholt bis sie saßen und dann erst folgten:
Kapitäne: AU – EI – EU
Matrosen: H – W – Z
Umlaute (Kapitäne):  Ä – Ö – Ü
Endungen: -en, -er, -el

6. Schreiben üben

1. Wörter ansagen, wiederholen lassen, silbenweises Sprechen oder Silbengreifen, dann erst schreiben
2. Wörter ansagen, Silbenboote malen, Kapitäne bzw. Silben einschreiben lassen
3. Abschreibübungen z.B. Wörter auf Kärtchen schreiben, nach folgenden Schritten abschreiben:
l. Wort lesen
2.Wort merken
3.Wort abdecken
4.Wort schreiben
5.Wort kontrollieren
4. mit Silbenteppich Wörter bilden, nur die vorhandenen Silben verwenden (bei falsch geschriebenen, aber vom Laut her richtig gebildeten Wörter loben, aber trotzdem auf richtige Schreibweise hinweisen
Bsp.: Fane statt Fahne

7. Lesen üben

Aussuchen von Lesestoffen gemeinsam mit dem Kind, entsprechend dem Lesestand. Achten Sie darauf, dass Sie ihr Kind nicht überfordern.
Bei der Buchauswahl einfach auf gewisse Sachen achten (siehe Bücher)dort habe ich es schon zusammen gefasst auf was man achten muss.
Arbeitsplatz: Gewöhnen sie Ihrem Kind einen festen Sitzplatz(auch für HA und fürs üben)an. Am besten sitzen Sie mit ihrem Kind über Eck.
So können Sie den Text mit einem Bleistift über der Zeile mitzeigen. Später bitte ein Lesezeichen oder ein Lineal unterlegen.
Es sollte ein ruhiger, gemütlicher Ort zum Lesen sein. Stellen Sie ein Glas Saft hin, damit der kleine Leser ab und zu seine Stimme ölen kann.
Leseübung: Suchen Sie gemeinsam mit dem Kind den Text aus. Lesen Sie gemeinsam mit ihrem Kind, immer abwechselnd (am Anfang). Gehen Sie im Gespräch noch einmal auf den Inhalt ein. Stellen Sie kleine Fragen, um zu erfahren, ob ihr Kind den Sinn des Textes verstanden hat.
Schauen Sie sich gemeinsam die Bilder an, sprechen sie darüber.
Lassen Sie den Text nie zweimal lesen und suchen Sie kein Buch aus, von dem das Kind vielleicht eine Kassette besitzt. Am Anfang müssen Sie unter Umständen auch die Zeile, die das Kind gelesen hat, noch einmal lesen, da das Kind seine Aufmerksamkeit und Konzentration zunächst auf die Lesetechnik richtet und manchmal darüber den Inhalt nicht
mitbekommt.

So das war der wichtigste Lernstoff für das erste LRS-Jahr (3/1).Aber auch der andere Stoffe wird so gelehrt wie in der normalen Klasse 3.
Ich werde auch das zweite LRS-Jahr beschreiben und Ihnen erzählen was in dem Unterricht gelehrt wird.

Wie spricht man die Buchstaben richtig aus

Warum ist die richtige Aussprache der Buchstaben so wichtig?
Die Aussprache der Buchstaben mit dem „Laut-Namen„ ist wichtig damit den Kindern das spätere Lesen lernen erleichtert wird. Die Buchstaben werden immer mit dem „Laut-Namen„ gesprochen, nie mit dem „Alphabet Namen“(So ist es falsch:Be, Ce, De, eF usw.)

Beispiel: [Ha]-[U]-[Te] = ? Lukas ist verwirrt.
Er hat versucht, die von seiner älteren Schwester gelernten Buchstaben
[Ha] und [Te] mit dem Vokal [U] in der Mitte zu verbinden: [Ha]-[U]-[Te].
Er fragt sich:
Wer ist „Ha-Ute“? Wie schmeckt „Ha-u-Tee“? oder heißt es etwa „Hau Ute“?

Richtig für Kinder im Kindergartenalter ist die Aussprache des „Lautnamens“.
Diese Lautnamen werden später beim Lesenlernen aneinandergereiht zu
einem Wort
Beispiel: [H]-[U]-[T] = HUT

Kinder bekommen vermittelt: Buchstaben kann man sehen und schreiben,wir hören
und sprechen aber Laute. Achten Sie darauf, dass das Kind den Buchstaben in den
Übungen stets bei seinem Laut nennt. Es muss zum S „Ssss“ sagen und nicht „Es“.

Sehen sie Sich das Video an:

 

Übungen für Zuhause

Hallo,

hier hab ich mal eine kleine Auswahl an Übungsblätter für eure Kinder.

Weiteres Material zum Ausdrucken findet ihr auf den Internetseiten

Stöbert einfach mal durch da findet man einiges und auch viele Anregungen.